Business Fasten®

Die Fastenzeit ist bestens geeignet, sich zu reflektieren und das Geschehene aus einer anderen Perspektive zu beleuchten. Auch um auszumisten. Beim Business-Fasten® geht es um das Weglassen von Überflüssigem im Führungsalltag.

Business Fasten® leicht gemacht
Kennen Sie das auch? Man müsste mal … wieder mehr Sport machen, sich mit Freunden treffen, mit der Familie eine Fahrradtour machen, ins Kino gehen, den Kleiderschrank ausräumen, die Seele baumeln lassen. Es braucht nur einen kleinen Impuls: Sich einen klitzekleinen Ruck geben und es einfach machen! Es lohnt sich. Denn ein solcher Moment steckt voller Kraft, die entdeckt werden will.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wenn Sie momentan im Stress sind und keine Zeit haben, um etwas zu ändern – Einfach weitermachen! Obwohl, halt stopp! Das Leben ist zu kostbar. Und der Business-Alltag zu lang. Grund genug, sich es gut gehen zu lassen.

Und das gelingt am besten durch das Weglassen von Überflüssigem, um Freiräume und neue Spielräume zu generieren. Für mehr Leichtigkeit und Beweglichkeit im Möglichkeits(t)raum. Also Fasten? Niemand möchte auf etwas verzichten, wir könnten ja etwas verpassen. Doch andererseits klagen so viele darüber, dass sie keine Zeit hätten, weil von allem zu viel ist. Bedeutet Fasten für Sie harten Verzicht? Beim Fasten geht es nicht um’s Darben, sondern um eine neue Sichtweise auf das Weglassen.

Denn die meisten Abspeckprogrammen verderben einem die gute Laune. Und dann wird es anstrengend. Das klingt so nach Durchhalten müssen. Mir geht es nicht um Askese und darum, auf allen Spaß im Leben zu verzichten, sondern darum, Neues auszuprobieren, und zwar anders.

Gerade in der Fastenzeit stellt sich ja immer wieder die Frage, was wir weglassen und was wir verändern wollen. Häufig heißt es: „Weniger ist mehr“. Doch wovon ist weniger eigentlich mehr? Wie viel weniger ist mehr? Und wann ist weniger mehr?
Mir geht es um das Weglassen von Überflüssigem im Führungsalltag. Und um mehr Leichtigkeit und Freude am Sein.

Leben am zeitlichen Existenzminimum
Trotz guter Bezahlung leben heute viele Manager unterhalb des zeitlichen Existenzminimums. Dabei ist Zeit nur ein Synonym für Präferenz. „Schatzi, komme heute später nach Hause, muss noch dringend E-Mails beantworten“. So wird der Partner gern vertröstet, wenn es im Projekt heiß her geht. Wir entscheiden uns für die E-Mails und gegen die eigene Partnerschaft. Vorausgesetzt, es ist uns bewusst. Doch im Highspeed-Tempo des hektischen Managementalltags wird genau dieser Aspekt nicht mehr wahrgenommen.

Wenn nur noch Pflichterfüllung zählt
Im Business-Coaching habe ich viele Führungskräfte erlebt, die nur noch so vor sich hin loderten – aber nicht mehr lichterloh brannten. Etliche sind vor lauter Pflichterfüllung weit über ihre eigenen Grenzen gegangen und wirkten im Funktionserfüllungsmodus wie erloschen. Und fühlten sich kraftlos.

Mir geht es um das Brennen für eine sinnvolle Idee. Ohne dabei auszubrennen. Nicht befeuert durch Ziele von Außen, sondern durch innere Werte und eine klare Lebensvision.

Die Fastenzeit bietet sich an, um alte Glaubenssätze zu hinterfragen. Und um neues zu entzünden. Man muss ja nicht sein ganzes Lebenswerk an Verhaltensmustern auflösen. Aber zumindest mal am Fundament rütteln. Ob das, was einem früher mal wichtig gewesen war, heute überhaupt noch eine Bedeutung hat. Kreative Zerstörung beginnt damit, die Sinnhaftigkeit von alten Verhaltensweisen zu hinterfragen.

Und eine neue Perspektive einnehmen, damit sich das Neue entfalten kann. Was sich zeigen möchte, aber vielleicht noch gar nicht da ist. Vielleicht ganz leise in der ach so lauten Umwelt.

Was ist der Mehrwert einer E-Mail?
Der Stress durch zunehmende Komplexität, permanente Erreichbarkeit und Arbeitsverdichtung in einer von Effizienz getriggerten Arbeitswelt ist Ihnen wahrscheinlich gut bekannt. Doch nicht Menge und Geschwindigkeit, sondern Richtung und Orientierung zählen. Viele haben so viele Aufgaben, dass sie völlig dicht sind. Und das macht eng und führt zu Halsstarrigkeit. Es geht darum, die Wahrnehmung für das Wichtige zu schärfen und sich Zeit und Raum für das Wesentliche zu geben.

Fakt ist: Jede E-Mail, die geschrieben wird, belastet die Work-Life-Balance anderer. Jedes Meeting, dass anberaumt wird, kostet Lebenszeit und Energie. Wenn in einem Meeting von 20 Mitarbeitern 17 nebenbei E-Mails beantworten, kann der Mehrwert der Besprechung für alle nicht hoch gewesen sein. Warum findet das Meeting denn überhaupt statt? Was ließe sich gewinnen, wenn die Besprechung einfach abgesagt wird? Kreatives Weglassen lässt Spielräume für Innovation entstehen.

Ohne Ressourcen – keine Leistung.
Der Mensch ist ein regeneratives Unternehmen. Im Sinne eines professionellen Selbst- und Stressmanagements gilt es die Wahrnehmung für das wirklich Wesentliche zu schärfen und sich Zeit und Raum zu geben. Zur Aufrechterhaltung der eigenen Leistungsfähigkeit muss Energie aufgetankt werden. Wer im Laufschritt durch’s Leben hetzt, dem empfehle ich eine Gehmeditation. Konkret bedeutet dies ein an- und innehalten. Wie verhalte ich mich im täglichen Arbeitsalltag? Was hat sich geändert? Was geht leicht? Was stört mich? Was konkret möchte ich ändern?

Rolle, Kompetenz und Verantwortung
Den Führungskräften kommt eine wichtige Rolle zu: Ihnen obliegt die sinnstiftende Erzeugung einer gesunden und eigenverantwortungsbewussten Führungskultur. Für Führungskräfte ist es wichtig, wahrzunehmen, wie Mitarbeiter mit ihrem Energiemanagement umgehen. Wenn Mitarbeiter noch nachts E-Mails schreiben und auch die Wochenenden durcharbeiten, ist es wichtig, dass der Vorgesetzte Feedback gibt, bevor eine negative Stressspirale einsetzt.

Denn Arbeitsverdichtung und Prozessbeschleunigung führen zu mehr Effizienz in Unternehmen. Das ist professionell. Doch die weitere Erhöhung des Vertriebsdrucks führt nicht automatisch zu größerer Effektivität und mehr Innovation – sondern auch zu Verunsicherung, Vertrauensverlust und Burnout der Mitarbeiter. Um Teams zu gesunden Hochleistungsteams entwickeln zu können, braucht es neben der fachlichen Kompetenz der Führungskraft ein Fingerspitzengefühl, um Top-Leister zu begeistern und für das Projekt zu faszinieren. Die Befähigung eines Top-Performers wird bei Einstellung durch Zertifikate, Diplome und sehr gute Zensuren eingekauft. Aber die innere Bereitschaft entscheidet sich jeden Tag neu. Als gute Führungskraft gilt es die Potenziale zu entdecken und gezielt zu fördern, aber auch zu erkennen, wann der Energielevel im roten Bereich ist. Bei sich selbst und bei den Mitarbeitern. Spätestens dann ist es wichtig, gezielt Auszeiten zu nutzen, damit sich die Top-Leister energetisch wieder regenerieren können. Ansonsten hat dies Auswirkungen auf den persönlichen Antrieb, die innere Flamme und die intrinsische Motivation. Mit direkter Korrelation auf die Performance und die Wirtschaftlichkeit des Projekts.

Wichtige Fragen könnten sein:
– Wie ist die Stimmung im Team?
– Wie gehen wir miteinander um?
– Macht es Spaß?
– Haben wir eine gemeinsame Ausrichtung?

Wenn die emotionale Liquidität flöten geht, beginnt die Halsstarrigkeit
Jörg-Peter Schröder

Energy matters
Wo nur noch Controlling regiert, haben Spielräume keinen Platz mehr. Wenn es keine Freiheitsgrade mehr gibt, bleiben Kreativität und Innovation auf der Strecke. Das zieht Energie ab.
Durch das hohe Maß an Fremdbestimmung empfinden sich Mitarbeiter eingegrenzt. Dabei sind viele Limitierungen durch eigene Glaubenssätze selbst gesetzt. Durch eine Veränderung des Blickwinkels und eine Weitung der Perspektive können diese Grenzen sinnvoll geweitet werden. Beispiel: Sehen Sie die Stärken und Möglichkeiten oder sehen Sie Schwächen und Probleme? Im Team gemeinsam gesund zu wachsen bedeutet, den Möglichkeitsraum für Faszination und Neugierde zu öffnen, anstatt im defizitorientierten Geht-nicht-weil zu verharren.

Mind-Set-Change
Die in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen prägen unsere Erwartungen. Wenn jedoch der Mind-Set verändert wird, können neue Möglichkeiten entstehen. Wir legen zu viel Wert auf das Beheben von Fehlern und Bekämpfen von Symptomen. Viele Führungskräfte schauen auf das, was noch fehlt, anstatt anzuerkennen, was schon geschafft wurde. Letztlich ist dies ein schwächebasierter Ansatz. Ein stärkebasierter Ansatz würde hingegen dazu führen, dass Symptome gar nicht erst entstehen. Ein strategisch ausgerichtetes gesundes Führungsverständnis ist die Voraussetzung für nachhaltige Leistungsbereitschaft. Nur wenn Mitarbeiter gesund sind, können sie zur Wertschöpfung und Profitabilität des eigenen „inneren Unternehmens“ und des Unternehmens, in dem sie arbeiten, beitragen. Die Kunst ist es, weiche Faktoren hart messbar zu machen, damit Gesundheit als Wertschöpfungsindikator erkannt wird, der für das Unternehmen bilanzwirksam ist.

Less is all you need
Wie wäre es mit strategischen Diätvorschlägen für das Tagesgeschäft, wie zum Beispiel mit Slow-Food, E-Mail-Diät, Internet-Fasten oder Meeting-Abstinenz? VW hat als eines der ersten Unternehmen angefangen, ab Freitagabend keine E-Mails mehr über den Zentralrechner zu synchronisieren, damit die Spirale nicht noch weiter angeheizt wird, auch noch am Wochenende durcharbeiten zu müssen. Die Frage ist nicht, wie wir in kürzerer Zeit noch mehr machen können, sondern, was wir ganz bewusst weglassen, um Zeit für das Wesentliche zu haben.

Vielleicht entsteht aus dem Verzicht auf Routine die Fülle neuer Chancen für die Wertschöpfung – Besser wären mehr Mut, Althergebrachtes in Frage zu stellen, Klarheit, sinnstiftende Tätigkeiten, Wertschätzung, kreative Schaffenskraft, Innovation, Eigenverantwortung, Vertrauen, Spielraum und Freiraum!

Langsamer gehen, um schneller anzukommen – zumindest bei sich selbst?
Unter der Kunst der sinnvollen Reduktion stelle ich mir die Fähigkeit vor, das genau richtige Maß zu finden, wer was wie viel wovon wann macht. Folgende Fragen können dazu eine Schnupperspur sein:
– Was ist zu viel?
– Was will ich loslassen?
– Was ist überflüssig?
– Worauf könnte ich verzichten?
– Was wird mehr, wenn ich weniger mache?
– Worauf kann ich nicht verzichten?
– Was möchte ich in Zukunft weglassen, um erfolgreicher in Führung gehen zu können?

Keine Zeit, diese Fragen zu beantworten?
Apropos Zeit: Wussten Sie schon? Der durchschnittliche tägliche Fernsehkonsum in der Bundesrepublik Deutschland beträgt 226 Minuten. Zeit ist auch hier ein Synonym für Präferenz. Ich entscheide mich für das eine und gegen das andere. Wofür entscheiden Sie sich?

Durch das Verändern des eigenen Blickwinkels gelingt es neue Verhaltensmuster auszuprobieren. Bei Frequenzwechsel® haben wir in den letzten 15 Jahren viel Erfahrung gesammelt. Und diese für Führungskräfte konkret nutzbar gemacht. Sei es im Executive-Coaching, in Workshops oder in der Frequenzwechsel®-Akademie.

 

Business-Facilitator-Ausbildung für Führungskräfte

In der Ausbildung zum Business-Facilitator bei Frequenzwechsel® lernen Führungskräfte die eigene Haltung und eingefahrene Verhaltensweisen zu reflektieren. Im Transformationsprozess in der Ausbildung erfahren sie, eigenverantwortlich, entschlossen und wirkungsvoll zu führen. Insbesondere Best-Ager können ihrem Leben im Führungsalltag eine neue Richtung geben, wenn sie mit sich und anderen besser in Kontakt sind. Diese Neuausrichtung im Leben ermöglicht eine kreative und ressorcenorientierte Schaffenskraft – von innen.

Das Einschlagen völlig neuer Wege kann ein ganz anderes Wachstumsverständnis und neue Freiheitsgrade erzeugen. Probieren Sie es aus. Und probieren Sie sich aus.

 

Haben Sie noch Fragen? Ich auch an Sie! Ihr Erfolg und der Ihres Teams ist nur einen Mouse-Klick von Ihnen entfernt.

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Überflüssiges weglassen und mit Leichtigkeit kraftvoll in Führung gehen können!

Wenn Sie Ihrem Leben auch gern eine neue Richtung geben möchten, um mit mehr Leichtigkeit führen zu können, dann begleite ich Sie gern im Führungs-Coaching. Bitte schicken Sie mir einfach eine E-Mail. Dann verabreden wir uns.

Danke, für’s Teilen.
Calm down, stay cool and carry on!

Gesunde Grüße – Ihr Jörg Schröder

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